Ernte die Low-Hanging Fruits: 3 Tipps zum Sofort-Umsetzen

Alle wollen auf Platz 1 bei Google landen. Alle wollen möglichst viele Anfragen, Buchungen oder Verkäufe abgreifen. Nur wirklich viel tun mögen die wenigsten dafür. Und dafür Geld ausgeben? Kommt irgendwie auch nicht immer in Frage.

Low Hanging Fruits ernten mit Hilfe von einfachen Maßnahmen.
Schnelle Umsetzung, schnelle Ernte: Low-Hanging Fruits – erstellt mit canva.com

Lesezeit: ca. 3 Minuten

So holst du mehr aus deiner Website heraus!

Wenn du dich nun wiedererkennst, habe ich etwas für dich: 3 Quick-Tipps, die du relativ schnell umsetzen kannst, um die Low-Hanging Fruits zu ernten. Das Beste: Du arbeitest erstmal mit dem, was es schon gibt! Deine Website und deine Website-Besucher:innen!

Schnelle Ernte: Low-Hanging Fruits

Nach den Sternen zu greifen ist gut und schön, aber sich zuerst den Apfel zu schnappen, der vor der Nase hängt, geht schneller. Da du diese Tipps selbst umsetzt, sparst du zudem Geld. Das bedeutet, dass du mit kleinen Änderungen schon viel Bewegen kannst. In erster Linie geht es darum, deinen Website-Besucher:innen den Aufenthalt auf deiner Seite so angenehm wie möglich zu machen!

Die Hauptziele:

  • Den Traffic, den du bereits auf deiner Website hast, in die richtige Richtung lenken und in Kundschaft verwandeln.
  • Die Verweildauer auf deiner Website erhöhen.
  • Warenkorbabbrüche reduzieren.
  • Wiederkehrende Besucher:innen erhalten.

Wenn du ernsthaft und langfristig deine Website bei Google nach vorne schieben willst, solltest du entweder viel Zeit und Geduld einplanen oder Geld für eine:n Expert:in in die Hand nehmen, die dir bei der Umsetzung hilft. Denn wer oben nichts reinsteckt, bekommt unten auch nichts raus. (gezeichnet: Schlaubi Schlumpf)


Tipp 1: Hole dir Feedback von Freund:innen

Viel zu oft geht man von sich selbst aus. Nach dem Motto: Die Website sieht doch super aus, steht alles drauf, ist alles drin, erklärt sich doch alles von allein! Tja, manchmal liegt man ganz schön daneben. Mein Tipp: Schnapp dir ein paar Freund:innen, die sich eine Stunde Zeit nehmen, um dir folgende Fragen zu beantworten:

  • Verstehen sie deine Dienstleistung oder dein Produkt? Wenn nein, wie verstehen sie es?
  • Würden sie dir dafür ihr Geld geben? Wenn nein, warum nicht?
  • Sehen sie den Mehrwert? Wenn nein, was fehlt ihnen?
  • Ist die Seite gut strukturiert?
  • Empfinden sie deine Website als angenehm?
  • Wie finden sie dein Farbkonzept?
  • Wissen sie, was sie auf deiner Website tun sollen? Gibt es Call To Actions (CTAs)?
  • Was finden sie sonst auffällig, im positiven wie im negativen Sinne?
  • Für Shop-Betreiber:innen: Lass sie einmal den Einkaufsprozess durchlaufen und lass dir sagen, was gut lief und wo es gehakt hat.
  • Funktionieren deine Kontaktformulare?

Überlege dir weitere Fragen und knöpfe dir deine Website vor. Verändere das, was aus deiner Sicht sinnvoll erscheint.


Brauchst du Hilfe bei der Umsetzung oder Feedback? Ich stelle mich gern zur Verfügung!


Tipp 2: Überprüfe und überarbeite dein Farbkonzept

Eine Website sollte man nicht mit zu vielen Farben überladen. Die Farbwahl ist natürlich immer sehr individuell und Geschmackssache …

  • Wie viele Farben benutzt du?
  • Passen die Farben zusammen?
  • Haben Links und Buttons immer die gleiche Farbe? Nein? Dann vereinheitliche das.
  • Benutzt du farbliche Hintergründe, um Sinnabschnitte voneinander zu trennen?
  • Heben sich die Farben gut voneinander ab?

Tipp: Verwende Farben, die zu dir und deinem Produkt passen. Wenn möglich, wähle nicht mehr als drei Haupt-Farben. Zwei Farben kannst du zusätzlich für Hintergründe nutzen. Mit dem Adobe Colorwheel findest du Farben, die zusammenpassen.


Tipp 3: Checke deine Inhalte auf Aktualität

Sowohl Google als auch deine Website-Besucher:innen mögen es aktuell. Wer hat beim nächsten Besuch vor Ort schon Lust, zur falschen Adresse zu latschen oder vor verschlossenen Türen zu stehen?! Ich nicht!

Sieh dir also einmal alle deine Seiten an überprüfe sie auf Aktualität:

  • Haben sich vielleicht deine Preise geändert?
  • Stimmt die Telefonnummer noch?
  • Wen möchtest du mit deinen Inhalten ansprechen?
  • Fehlen wichtige Informationen oder sind deine Seiten völlig überladen mit Informationen?
  • Hast du eine Über-Mich-Seite, Impressum und Datenschutzhinweise?

Fazit

Am Ende des Tages werden sich deine Bemühungen auszahlen, da bin ich mir sicher. Bevor du Geld in Anzeigen steckst, sollte dein Webauftritt gut aufgestellt sein. Denn was bringen dir täglich hunderte Besucher:innen, wenn sie deine Produkte nicht verstehen und nicht buchen oder anfragen, weil das Kontaktformular nicht funktioniert oder deine Informationen veraltet sind!?


Weiterführende Links

Hier findest du weitere einfache technische Maßnahmen, die du in WordPress umsetzen kannst: WordPress-Suchmaschinenoptimierung – Ein Leitfaden für Beginner

Low Hanging Fruits: Was ist das eigentlich? – Eology

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